Schweden 2002

Jämtland - Krokoms Kommun (Lit & Östersund)
Kanutour am Hårkan




Inhaltsübersicht:

Die Anfahrt nach Östersund/Lit
Der Kanuverleih am Campingplatz
Die eigene Meinung zum Gebiet
Unternehmungen in der Umgebung und auf dem Weg: Sehenswerte Wasserfälle
Unternehmungen in der Umgebung und auf dem Weg: Der St. Olov´s Leden
Unternehmungen in der Umgebung und auf dem Weg: Die Inlandsbahn
Unternehmungen in der Umgebung und auf dem Weg: Fängstgropparsystem
Unternehmungen in der Umgebung und auf dem Weg: Wandern in Åre
Interne Links










Die Anfahrt:

Am 20.7.2002 Start mit dem Auto nach Fredrikshavn/Dänemark, Ankunft am 21.7.2002 um 1:00 nachts, 2 Stunden Zeit zum Schlafen am Fährterminal
Am 21.07.2002 um 3:35 Fähre Fredrikshavn-Göteborg, Ankunft 7:15, zu dieser Zeit fährt man mit dem billigsten Nebensaison-Tarif, kann auf der Fähre noch etwas schlafen und hat danach den Tag noch vor sich.
Dann mit einer 3 Stunden-Schlafpause bei Uddevalla auf der 45 Richtung Mora und Nachtplatz ca 30 km vor Mora
Am 22.07.2002 weiter auf der 45 bis Östersund, dort im Turistenbüro (ist recht gut ausgeschildert) nach Kanuverleihern erkundigt. Am abend waren wir dann am Verleih und haben uns kurz über die Tour informiert. Übernachtet haben wir in der Umgebung.

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Der Campingplatz und Kanuverleih:

Verliehen werden dort sowohl Alukanadier, Plastikkanadier sowie Wanderkajaks von Prion mit sämtlichem Zubehör. Auch Zelte, Kocher und Liegeunterlagen stehen zur Verfügung. Der Kanutransfer zur Einsatzstelle findet mit dem Landrover statt, je mehr Leute mitfahren, desto billiger wird es. Start ist gegen 9:00 morgens, gepackt wird am Abend davor. Man sollte allerdings einen Tag Wartezeit mit einkalkulieren, falls der Landrover schon für ein anderes Ziel gebucht ist. Wir haben zum Beispiel am Tag unserer Ankunft gebucht, haben am folgenden Tag Östersund angeschaut, abends am Campingplatz gepackt und sind am nächsten morgen zusammen mit einer 14-köpfigen Gruppe zur Einsatzstelle gebracht worden. Mit uns waren es dann 16 Personen, damit waren ein Landrover und ein Bully vollbesetzt und die maximale Anzahl von Personen erreicht. Wer mehr darüber wissen will, kann sich auf den Seiten vom Campingplatz und vom Kanuverleih etwas umschauen.
Hier gehts auf die Seite vom Kanuverleih und hier auf die Seite vom Campingplatz...

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Meine Meinung zu dem Gebiet:

Da wir in der Erwartung einer längeren Tour auf fliessendem Gewässer angekommen sind, hat mich das Gebiet in dieser Hinsicht eher enttäuscht. Allerdings war zu der Zeit auch der Wasserstand extrem niedrig. Deswegen gab es entweder Paddeln auf stehendem Gewässer oder bei Strömung grundsätzlich zu wenig Wasser unter dem Bug. Also aufsetzen, aussteigen und Kanu anheben.
Die Aufsetzpassagen fallen bei höherem Wasserstand sicher weg, dennoch wird dies nicht viel daran ändern, das haupsächlich stehendes Gewässer befahren wird. Lediglich den vorletzten Tag der Tour paddelt man längere Stücke auf sichtbar fliessendem Gewässer. Grösstenteils kann man den Hårkan als langezogenen See auffassen, sowohl von der Breite als auch von der Fliessgeschwindigkeit. Die Wildwasser-Kategorie II-III hat er vermutlich von einigen wenigen Stellen, die III-er Stelle dürfte der Wasserfall sein, den man mit dem Kanu leider umtragen muss, die II-er Stellen sind auch sehr vereinzelt, das bei uns wildeste Flusstück war der Lövsjöstömen.
Finden von Nachtplätzen ist gegen Ende der Tour ziemlich kompliziert, da es dort entweder nur Sumpfgrassgürtel, Steilküste oder Bebauung gibt.
Dennoch gab es einige besondere Nachtplätze, die man auf Seen normalerweise nicht hat. Z.B. in der Nähe vom Wasserfall, wo wir mit entladenem Kanu etwas gewagter auch mal gegen die Strömung von Kehrwasser zu Kehrwasser Flussaufwärts zwischen den Stromschnellen herumgepaddelt sind. Und der Nachtplatz an einer Flussgabelung, an der sich das Flussbett in alle 4 Himmelsrichtungen verzweigt hat, hatte auch eine ganz besondere Stimmung.

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Sehenswerte Wasserfälle:

Auf dem Weg nach Åre kommt man in der Nähe zweier grosser Wassserfälle vorbei. Der Tännforsen Wasserfall ist der grösste Schwedens, eine Besichtigung lohnt sich bei beiden. Allerdings wurde sowohl bei den Rista-Fallet als auch beim Tännforsen Eintritt genommen. Es sind also nicht wie in Schweden üblich Naturattraktionen, die man mal eben anschaut, sondern man hat dort alles touristisch verwertet. Am Tännforsen gab es sogar Parkplatzwächter und einen Souvenierladen mit Cafe. Die Rista-Fallet sind nur über das Gebiet eines Camping-Platzes zugänglich. Der Eintritt kostet bei beiden dann auch 20 Kronen

Rista-Fallet
Rista-Fallet
Der Tännforsen
Der Tännforsen
Der Tännforsen
Der Tännforsen

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Eindrücke vom St. Olovs Leden

Entlang des St.Olovs Leden führt die Strasse 322 in der Nähe von Järpen bei Åre. Die Reste des alten St. Olovs Leden sind abwechselnd rechtsseitig und linksseitig der 322, die die alte kurvenreiche Verkehrsführung etwas begradigt. Hinter den Karolinerkällan (Karoliner-Quellen) verbirgt sich eine unscheinbare Quelle am Rande der 322, an der wir zunächst einfach vorbeigefahren sind. Da wir auf der Suche nach einem Nachtplatz waren, sind wir noch einmal an dieser Stelle vorbeigekommen und haben sie dann doch genauer inspiziert. Dieser Quelle entspringt unglaublich reines Trinkwasser, welches laut des Informationsschildes einst den schwedischen Soldaten geholfen hat, wärend des Krieges gegen Norwegen dort zu überleben.

Ausserdem gibt es immer wieder alte Brücken der vorherigen Strassenführung auf beiden Seiten der 322 zu bewundern, meist sind diese Reste noch an die 322 angeschlossen, sodass man dort gut anhalten kann, um sich die Bauwerke näher anzuschauen.

Karolinerkällan
Karolinerkällan
Karolinerkällan
Karolinerkällan
Alte Brücke
Alte Brücke

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Die Inlandsbahn

Die Inlandsbahn verbindet die Stadt Kristinehamn (oberhalb vom Vänernsee) mit Gällivare (oberhalb vom Polarkreis), ihre Gleise führen durch die Städte Mora, Sveg und Östersund und kreuzen dabei mehrere Male die 45. So kommt man auch ohne von der Inlandsbahn zu wissen leicht zufällig mit ihr in Kontakt. Wir staunten nicht schlecht, als wir mitten in der Pampa beim Fahrerwechsel neben der Strasse diesen alten Zug stehen sahen. So haben wir dort noch etwas verweilt und verfolgt, wie die antike Lokomotive aus einem Dieselfass neben der Strecke betankt wurde, während die Passagiere wie in einem Wildwestfilm aus den Waggons ausstiegen und ebenfalls dem Geschehen zuschauten. In Östersund haben wir auf der Strecke dann sogar den Dampfzug gesehen, der nur ab und zu auf der Strecke verkehrt.
Unter
www.inlandsbanan.se kann man mehr über diese Sehenswürdigkeit erfahren. Wer unter 26 ist und ein Interrailticket besitzt, darf sogar kostenlos mit.

Betanken der Lok
Betanken der Lok
Auch sehenswert
Auch sehenswert
Weiter geht´s
Weiter geht´s


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Fängstgropparsystem - Elchfanggrubensystem

Auf unserer Suche nach Nachtplätzen sind wir in der Nähe von Östersund auf Fängstgropparsysteme gestossen. Zumindest stand dieses Wort auf einem Wegweiser, was uns erwarten sollte, wussten wir nicht. Auf Frösön bei Östersund gab es dann kurz danach die Antwort. Dort sagte uns eine Informationstafel, dass es sich bei Fängstgroppar um Fanggruben handelt, die man früher zur Elchjagt eingesetzt hat. Heute sind diese Art von Fallen allerdings verboten und stehen gut umzäunt zur Besichtigung offen. Auch auf unserer Flusskarte waren immer wieder solche Systeme eingezeichnet. Elchfanggrube auf Frösön
Elchfanggrube auf Frösön


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Wandern in Åre:

Åre liegt mitten im grössten Ski-Gebiet Schwedens. Das merkt man auch daran, dass dort sehr untypisch für Schweden auf einmal Bettenburgen und Hotels das Stadtbild bestimmen. Als wir dort waren war es allerdings Sommer und deswegen auch nicht merklich bevölkerter als in einer anderen vergleichbaren schwedischen Stadt. Die Sessellift-Stationen und die danebenliegenden Rast-Hütten waren verlassen, nur die Kabinenseilbahn war in Betrieb, mit ihr konnte man sich von Åre aus hoch zur Top Stuga bringen lassen, um dort dann ganz oben auf dem höchsten Gipfel Kaffee zu Trinken.

Wir haben uns mit Wandern begnügt, denn das Gebiet bietet erstklassige Wandermöglichkeiten, auch wenn man nur einen Tag einplant. Mit dem Auto sind wir auf einen grossen Parkplatz einer mittleren Bergstation gefahren. Von dort aus ging es dann zu Fuss weiter. Die Wege waren markiert, zunächst jedenfalls, dann wurde es schlammiger und mit der Zeit verlor sich auch die Beschilderung. Aber da dort alles grösstenteils nur mit verschiedenen Moosen und Heidekraut bewachsen ist, weiss man immer, wo man ist und wohin man zurück muss. Wir haben uns dann querfeldein durchgeschlagen und uns irgenwann eins der 2 vom Winter übrigen Schneebretter als Ziel ausgesucht.

Ein Bergbach
Ein Bergbach
Mittendrinn
Mittendrinn
Links hoch !
Links hoch !

Der Weg dortin führte zwischen grossen und kleinen Felsbrocken durch, über Moos- und Heidekrautbewuchs und durch das ein oder andere Schlammloch. Da der Fels dort nur mit einer sehr dünnen Bodendecke überzogen ist, kann das Wasser nicht abfliessen, und so sammelt es sich dann in Vertiefungen. Wenn man dort auf des Moos tritt, trieft es wie ein Schwamm und wenn man pech hat, läuft das Wasser in die Schuhe...am besten dort Wander- oder stabile Sportschuhe anziehen. Wasser und etwas zu essen sollte man auch mitnehmen, denn man ist immer körperlich belastet. Und Sonnenmilch sowie ein Sonnenhut schützen bei gutem Wetter, denn Schatten gibt es dort nicht, wenn die Sonne scheint...

...hier die Aussicht von ganz Oben...

Blick zur Top-Stuga
Blick zur Top-Stuga
Blick nach Åre
Blick nach Åre
Blick zum Tännforsen-Wasserfall
Blick zum
Tännforsen-Wasserfall
...Unser Ziel: Das Schneebrett...

Am Schneebrett
Am Schneebrett
Am Schneebrett
Am Schneebrett


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© 04. Juni 2003 by F./C.